S-Bahn-Anbindung von Mundenheim und Rheingönheim muss verbessert werden

Pressemitteilung

Mit großer Enttäuschung reagierten die  SPD-Vertreter im Ortsbeirat Rheingönheim und Mundenheim auf die Aussagen des Vertreters ZSPNV Rheinland-Pfalz Süd in der heutigen gemeinsamen Sitzung mit dem BGA, dass zusätzliche S-Bahn-Verkehrshalte in Mundenheim und Rheingönheim allenfalls nach Abschluss verschiedener Bauarbeiten an der Strecke Saarbrücken-Mannheim verwirklicht werden könnten. Die Rheingönheimer Fraktionssprecherin, Stadträtin Gerda Kempf, kritisierte, dass zusätzliche Halte nur alternierend – entweder in Rheingönheim oder in Mundenheim – möglich sein sollen. Grund hierfür seien durch die DB Netz AG ermittelte Kapazitätsprobleme.

Die Annahmen der DB Netz sollten dringend nochmals überprüft werden, so Stadtrat Holger Scharff, Fraktionssprecher im Ortsbeirat Mundenheim, da man am Beispiel Mainz HBF ja derzeit sehen könne, wohin die Planungen dieser Gesellschaft führten. Es bleibt bei unserer Forderung, dass Mundenheim und Rheingönheim Regelhalte aller vier S-Bahn-Linien werden sollen. In der Ausschreibung für die neue Betriebsperiode ab 2015 muss diese Option enthalten sein, so Stadtrat Stefan Röth.

Als kurzfristige Sofort-Maßnahme sollten die derzeitigen Halte zumindest so entzerrt werden, dass künftig eine halbstündige Bedienung gewährleistet wird. Die dringend notwendige Stärkung der Bahnhöfe Mundenheim und Rheingönheim ist auch im Zusammenhang mit der notwendigen Sanierung der Hochstraße Nord zu sehen. Die Stadt ist aufgefordert, zusammen mit den Akteuren, unter anderem dem ZSPNV Rheinland-Pfalz Süd, schnellstens in die Diskussion um ein integriertes Verkehrskonzept einzutreten, so die Mundenheimer Ortsvorsteherin Anke Simon abschließend.

 
 

 

 
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