AFA Pfalz: Vorstandsmitglied Holger Scharff: "Erhöhung der Minijobpauschale verschärft die Altersarmut"

Pressemitteilung

AFA

Mit der Entscheidung die Minijobpauschale von 400 auf 450 Euro zu erhöhen treibt man überwiegend Frauen in den Niedriglohnbereich und verschärft damit auch weiter die Altersarmut dieser Menschen so der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Pfalz Holger Scharff.

Diese Entscheidung ist ein sozialpolitischer Skandal, weil man damit den Niedriglohnsektor weiter ausbaut und verfestigt so Scharff weiter. Es müsste eigentlich allen klar sein, dass dieser Bereich kein Sprungbrett in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ist so Scharff, das Gegenteil ist der Fall, gute Arbeitsplätze werden dadurch vernichtet.

Die Behauptungen aus den Reihen der CDU und der FDP, dass man damit die Minijobber / Innen finanziell besser stellen will ist gerade zu lächerlich, weil die meisten Minijobber selten nach der Höchstgrenze bezahlt werden. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern so Scharff.

AFA Sprecher Holger Scharff: „ Viele Minijobber/Innen würden gerne mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag arbeiten, da die meisten verstanden haben, dass sie damit auch etwas für ihre Altersversorgung tun können. Minijob und Niedriglohn treiben noch mehr Menschen in die Altersarmut für die die Allgemeinheit dann später zahlen muss. Dafür können aber diese Menschen nichts, sondern dafür ist die Profitgier der heutigen Arbeitgeber verantwortlich! “

 
 

 

 
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